25.04.2014

Plan Optik AG: Plan Optik bestätigt vorläufige Zahlen - Innovative Geschäftsfelder treiben Wachstum

    • Umsatz steigt um 21,7% auf EUR 9,03 Mio. (2012: EUR 7,42 Mio.)
    • Gewinnmargen deutlich verbessert
    • Jahresüberschuss beträgt EUR 0,42 Mio. (2012: EUR 0,14 Mio.)
    • Operativer Cashflow auf EUR 1,13 Mio. erhöht (2012: EUR 0,99 Mio.)
    • Dividendenausschüttung geplant
    • Für 2014 niedrigeres Umsatzwachstum bei positivem Ergebnisanstieg erwartet


    Die Plan Optik AG, ein weltweit führender Hersteller von hochpräzisen, strukturierten Wafern auf der Basis von Glas, Glas-Silizium oder Quarz, die vor allem in Chip-basierten Anwendungen zum Einsatz kommen, bestätigt die vorläufig gemeldeten Zahlen für das Geschäftsjahr 2013. Getrieben durch die beiden Geschäftsfelder Mikrosystemtechnik (MEMS) und Mikrofluidik stiegen die Konzernumsatzerlöse im Vorjahresvergleich um 21,7% auf EUR 9,03 Mio. Dies machte sich auch ergebnisseitig positiv bemerkbar: Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 13,1% auf 14,7%, die EBIT-Marge von 3,9% auf 7,0% und die EBT-Marge von 2,9% auf 6,3%. Unter dem Strich steht ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 0,42 Mio. (2012: EUR 0,14 Mio.). Durch den Abschluss der strategischen Neuausrichtung mit der Fokussierung auf innovative Wachstumsmärkte, geht der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung aus. Bei einem etwas niedrigeren Umsatzwachstum wird insbesondere ein Ergebnisanstieg erwartet.

    "Nach einem sehr guten Geschäftsanlauf in den ersten sechs Monaten des abgelaufenen Jahres lag der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte im Wesentlichen aufgrund einer kurzfristigen Projektstornierung seitens eines Kunden leicht unter dem Wert des ersten Halbjahres. Insgesamt machen sich die Investitionen der vergangenen Jahre aber immer stärker bezahlt, und wir sind überzeugt davon, dass sich die Innovationsdynamik unserer beiden Geschäftsfelder Mikrosystemtechnik und Mikrofluidik künftig noch stärker in unseren Gesamtumsätzen widerspiegeln wird. Diese Einschätzung wird durch die Auftragseingänge belegt: Unsere Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt, und gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir mit Hochdruck neue Anwendungen. Einzelne Entwicklungsprojekte können dabei jedoch über mehrere Jahre laufen, bevor eine Serienreife entsteht und Umsatzbeiträge für die Plan Optik Gruppe entstehen", kommentiert Michael Schilling, Vorstand des familiengeführten Mittelständlers, Lage und Aussichten des Konzerns.

    Umsatz- und Ergebnisentwicklung

    Die Umsatzerlöse im Konzern (inklusive der Tochterunternehmen Little Things Factory GmbH, Elsoff, und MMT GmbH, Siegen) stiegen im Vorjahresvergleich um 21,7% von EUR 7,42 Mio. auf EUR 9,03 Mio. Das Wachstum im Berichtszeitraum war getrieben durch die beiden Geschäftsfelder Mikrosystemtechnik (Bauteile für Sensoren, LEDs und Trägerwafer in der Halbleiterindustrie) und Mikrofluidik (Mikroreaktoren, Analyseelemente, Mikropumpen, Engineering). Die beiden Bereiche, die seit dem Start im Jahr 2003 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 25% erzielen konnten, steigerten den Umsatz im Berichtszeitraum. Mittelfristig sollen die beiden Bereiche jeweils rund die Hälfte zum gesamten Konzernumsatz beitragen. Das ursprüngliche Stammgeschäftsfeld Optoelektronik trug im Geschäftsjahr 2013 hingegen nur noch mit weniger als 7% zum Konzernumsatz bei und wird im laufenden Geschäftsjahr unter Berücksichtigung niedriger Einmalaufwendungen vollständig eingestellt. Die freiwerdenden Ressourcen fließen vollständig in die beiden jungen und wachstumsstarken Geschäftsfelder. Damit wird die langfristig geplante strategische Neuausrichtung des Konzerns im Jahr 2014 erfolgreich abgeschlossen.

    Dass sich die Materialaufwandsquote nur unterproportional zum Umsatzwachstum erhöhte und die Personalaufwandsquote sogar deutlich gesenkt werden konnte, führte ergebnisseitig zu signifikanten Verbesserungen. So stieg das EBITDA im Vorjahresvergleich um 36,1% von EUR 0,97 Mio. auf EUR 1,32 Mio., das EBIT verdoppelte sich von EUR 0,29 Mio. auf EUR 0,63 Mio. und das EBT erhöhte sich von EUR 0,21 Mio. auf EUR 0,57 Mio. Entsprechend positiv fiel die Rückwirkung auf die Gewinnmargen aus: Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 13,1% auf 14,7%, die EBIT-Marge wuchs von 3,9% auf 7,0% und die EBT-Marge nahm von 2,9% auf 6,3% zu.

    Das Finanzergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR -59 gegenüber TEUR -77 im Vorjahr. Somit ergab sich für das Geschäftsjahr 2013 unter Berücksichtigung eines Steueraufwands in Höhe von TEUR 153 (2012: TEUR 68) ein Konzernergebnis in Höhe von EUR 0,42 Mio. (2012: EUR 0,14 Mio.). Das Ergebnis pro Aktie betrug EUR 0,10 (2012: EUR 0,03). Als Ausgangsbasis für die zukünftig geplante, kontinuierliche Dividendenpolitik beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat der Plan Optik AG, der am 25.06.2014 stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,03 pro Aktie vorzuschlagen.

    Die Eigenkapitalquote blieb auf hohem Niveau und verbesserte sich sogar leicht auf 78,9% (2012: 77,4%) Der Nettozahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit konnte im Geschäftsjahr 2013 dank des deutlich verbesserten Jahresergebnisses auf EUR 1,13 Mio. (2012: EUR 0,99 Mio.) gesteigert werden.

    Ausblick

    Trotz fortlaufender konjunktureller Unsicherheiten, rechnet der Vorstand der Plan Optik AG für das Geschäftsjahr 2014 mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung. Treiber dieser Entwicklung sind insbesondere Wafer für die Herstellung von Reifendrucksensoren sowie für die Herstellung von LED-Headlamps. Zudem wurde im Bereich der Mikrofluidik die Entwicklungs- und Projektpipeline, die größtenteils durch Kundenaufträge finanziert wird, zuletzt stark ausgebaut und die Diversifikation der Kundenbasis vorangetrieben.

    Vor dem Hintergrund der Aufgabe des Geschäftsfelds Optoelektronik und aufgrund vieler Neuentwicklungsprojekte und Serienanläufe in den beiden verbleibenden Geschäftsbereichen werden nach Erwartung des Vorstands insbesondere im ersten Halbjahr die wegfallenden Umsatzbeiträge jedoch noch nicht vollständig überkompensiert werden können. Die Investitionsphase ist aber weitgehend abgeschlossen, was in den Folgejahren zu tendenziell geringeren Abschreibungen und Leasingaufwendungen für Anlagen und Maschinen bei konstanten sonstigen operativen Kosten führt. Für das Gesamtjahr 2014 erwartet der Vorstand für den Konzern daher ein im Vorjahresvergleich niedrigeres Umsatzwachstum bei einem positivem Ergebnisanstieg.

    Der vollständige Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2013 wird ab dem 14.05.2014 im Bereich Investor Relations auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.planoptik.de zum Download bereit gestellt.

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